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Sonntag, 13. Mai 2012

Grass bleibt Ehrenpräsident des PEN

Trotz Israel-Gedicht: Der deutsche Zweig des Schriftstellerverbands PEN hält an Günter Grass als Ehrenpräsidenten fest. Auf der Mitgliederversammlung wurde ein Antrag auf Aberkennung abgelehnt.1
Die Entscheidung ist insofern bemerkenswert, weil sich im Vorfeld sowohl der israelische Botschafter2, wie auch der Zentralrat der Juden in Deutschland3 für eine Abwahl des Schriftstellers stark gemacht hatten.

Der israelische Staat hat ein Einreiseverbot für Günter Grass verfügt und ihn zur "Persona non grata" erklärt.
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(1) Günter Grass bleibt Ehrenpräsident des PEN; SPON
(2) "Der israelische Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, hat der internationalen Schriftstellervereinigung PEN. nahegelegt, Günter Grass wegen dessen israelkritischem Gedicht die Ehrenpräsidentschaft abzuerkennen."; JUNGE FREIHEIT
(3) "Israels Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, appellierte an das deutsche PEN-Zentrum, „intellektuell redlich“ über die Frage zu diskutieren, ob Grass PEN-Ehrenpräsident bleiben dürfe. Charlotte Knobloch, ehemalige Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland meinte, Grass sei kein Antisemit, aber seine Thesen seien antisemitisch."; NWZ Online
(4) Israel verhängt Einreiseverbot gegen Grass; WELT ONLINE

Kommentare:

  1. Pack schlägt sich... (2)
    http://altmod.de/?p=1272

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  2. Hab ich schon gelesen. Möchte mich aber zu Hochhuth aus hygienischen Gründen nicht äußern. Der Mann hat die Krätze, jede Berührung birgt die Gefahr einer Ansteckung.

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