Seiten

Montag, 28. Mai 2012

Scheiß Bullen

"Sein Hund ist tot, die Terrasse kaputt, das Tor nur noch Schrott: Nach der Razzia in seinem Haus beklagt Hells-Angels-Chef Frank Hanebuth die Schäden. Der Rocker aus Hannover bestreitet, von einem Folterkeller in Kiel gewusst zu haben."1
Zu Zeiten Tacitus ritten germanische Männer (die "Überzähligen" - Gunnar Heinsohn) auf Pferden durch Land. Heuer reiten sie Motorräder. Anthropologisch ist es das uralte Bedürfnis nach einem Männerbund.

Einmal möchte ich erleben, dass die deutsche Polizei mit dem gleichen Macho-Gehabe gegen ausländische Kriminelle vorgeht, wie sie es gegen deutsche Rocker demonstriert hat.

Der Schlag gegen die Deutschen beseitigt keine Kriminalität, er schafft nur Freiräume für organisierte ausländische Banden, die das "Geschäft" mit Kusshand übernehmen und die von den Bullen, wenn überhaupt, mit Samthandschuhen angefasst werden. Die deutsche Polizei betätigt sich hier bloß als Torbrecher für die russische, albanische, türkische oder italienische Mafia. Ect.

Wer in diesem Lande organisierte Kriminalität anprangert, der läuft schon Gefahr als "Ausländerfeind" angeprangert zu werden. Also seilt man sich an Hubschraubern ab, demoliert mit schwerem Gerät ein Eingangstor und erschießt - zur Eigensicherung(!) - einen sechs Monaten alten Hund, um einen Mann festzunehmen, der nur ganze zwei Stunden nach dieser spektakulären "Polizeiaktion" mit seiner Freundin eine Fahrradtour unternimmt.

Anschließend setzt man unbewiesene Behauptungen von Folterkellern, ermordeten Türken und angeblichen Waffenverkäufen an Rechtsradikale - NSU(!), was denn sonst - in Umlauf. Nichts davon ist bis heute bewiesen. Das die "Hell Angels" keine Engel sind, wissen wir auch so, dazu braucht man kein Bullen, die hier mal den Macho spielen dürfen.
___
(1) Polizei sucht in Lagerhalle der Hells Angels in Kiel nach Leiche; SPIEGEL ONLINE:

Kommentare:

  1. Zum Thema ein Artikel in der FAS: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/hells-angels-willkommen-in-der-burg-11764924.html

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Es gab eine Zeit, da war Hanebuth der König des hannoverschen Rotlichtviertels, das er befriedet und in eine Amüsierzone verwandelt hatte. Die Menschen strömten zum Steintor, Party, Sex und Alkohol, die Hells Angels sorgten für Ordnung. Lange war es her, dass die Polizei massiv gegen Hanebuth vorgegangen war, inzwischen mehr als zehn Jahre. Damals hatten Ermittler schon einmal sein Grundstück gestürmt. Schnee von gestern. Es folgte eine Dekade friedlicher Koexistenz. Geschäftsgrundlage war die Losung: „Lieber Rocker als Kosovo-Albaner, lieber Herrschaft als Krieg“.


      Jetzt werden die ausländischen Gangster das Geschäft übernehmen, vermutlich sogar mit Billigung lokaler Politiker. Es gibt genug "Migranten" in der Politik, die bringen ihre Verbindungen zur Unterwelt aus ihrer Heimat mit. Irgendwann haben wir dann italienische Verhältnisse.

      Löschen
  2. Wobei die Rocker natürlich keine "Überzähligen" sind, sondern fast alles selbst alte Männer. Also auch von denen ist keine Rettung des altersschwachen Seniorenstifts BRD zu erwarten.
    Dennoch stimmt es natürlich, das beim Miri Clan in Bremen niemals die GSG9 mit dem Hubschrauber einfallen wird. Aber ist es nicht auch viel wichtiger bei irgendwelchen Teenagern HD zu machen? Da werden ständig gefährliche T-Shirts und CDs gefunden.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Na ja. Zu ihrer Zeit waren sie schon "überzählig". Da hatte die deutsche Familie im Durchschnitt noch drei Kinder. Allerdings haben die damals Erstgeborenen keinen "überzähligen" Nachwuchs mehr gezeugt, sondern wurden demografisch abgerüstet. Es war so, dass für den Nachwuchs die Erstgeborenen nicht nur als Erben, sondern auch als "Stammhalter" fungierten.

      Die "Rocker" waren normalerweise keine Erben. Sie gründeten auch kein Haus, zeugten kaum Nachwuchs. Insofern trifft die Beschreibung schon, nur das in den Sechzigern mit dieser Tradition radikal gebrochen wurde. Nicht nur in Deutschland.

      Löschen
    2. Wobei strenggenommen gehören ja nur diejenigen zu den "überzähligen" für die es in der Gesellschaft keinen Platz mehr gibt. Für alle die 40jährigen Altrocker gab es natürlich noch genug Platz in der BRD. Der Entscheidung einem MC beizutreten hatte jedenfalls keinen klassischen "Youth Bulg" Hintergrund.
      Ich muß auch sagen,ist zwar keine Statistik doch die Altrocker die ich kenne, haben mehr Nachwuchs als der bürgerliche Durchschnitt.

      Löschen
    3. Ich bezog mich nach Heinsohn auf die Anzahl der Söhne, denn streng genommen erbt nur der Erste das Haus. Die anderen sind überzählig, die müssen aus dem Haus. Am besten in den Krieg, wenn der Feind den Hof bedroht.

      Aber ich will zugeben, die Denkweise ist ein wenig archaisch, aber so ganz falsch auch nicht. Es ging auch nicht um den Nachwuchs, ein falscher Zungenschlag, sondern um das Erbe, was der vater dem Sohn hinterlässt.

      Heute ist das vernachlässigbar. War es früher nicht. Aber es reichte nicht für den gesamten Nachwuchs.

      Trotzdem, die "Ritter der Landstraße" sind ein ferner Nachhall heroischer Zeiten. Als Männer, noch Männer waren. Sie sich nahmen, was ihnen Zustand.

      Den Siegespreis eine Achilles, dem ihm Agamemnon streitig zu machen versuchte.

      Ich weiß, ich weiß...

      Löschen
  3. Diese Idioten werden sich nochmal wünschen, Frank H. und seine Leute wären geblieben. ENGEL waren sie keine, nein. Aber zumindest wusste man, wo man dran war. Ihr Gebaren war irgendwann zu überheblich, zu auffällig. Mein Eindruck: Die Nummer mit der gesperrten Autobahn brachte das Faß zum Überlaufen, veiielciht auch die Innenstadt, in der Sie mal meinten, die Polizeigewalt übernehmen zu müssen. Schlecht, wenn man als weltweit agierende Gruppe keinen Publicity Berater hat. Logisch kehrt sich dann nach solchen Aktionen irgendwann der Volkszorn gegen einen. Aber egal, was es letztlich war, mir waren die marzialischen Kerle lieber als dieses ganze "Europa vor" Gesindel, das jetzt überall den Ton angibt und doch nur den Banken dient. Die Rockers haben wenigstens nie von sich behauptet, was sie tun für "das Volk" zu tun.
    Und die haben auch die Weltwirtschaftskrise nicht verursacht, an der Zehntausende weltweit zugrunde gingen und noch immer gehen. Hungerlöhne, Sklavenarbeit bei Leihfirmen, die 50 % des Erschufteten einsacken und viele weitere Schweinereien, die die Politik großkotzig als "Erfolg" feiert. All das waren die Herren im feinen Zwirn, gedeckt von dem korrupten Politikerpack, das sie zuvor in Berlin und allen anderen Hauptstädten in Ämter und Würden gehievt haben. Der deutsche Michel hat jetzt ENDLICH mal wieder gesehen, wie toll dieser Staat doch funktioniert, Welch eine geballte Macht. Und ich glaube dem Mann sogar, wenn er sagt: "Die hätten auch einfach klingeln können" Aber die Truppe musste das Volk schützen...verstehe schon.......Mann, wird mir schlecht, bei so viel Heuchelei.

    AntwortenLöschen
  4. ich wette dass die Bullen auf Rocker schiessen um erneute Kriege anzuzetteln da es spaeter um so leichter waere um sie alle zu verbieten.dazu stehe ich mit meiner Ehre als deutscher,als Rocker und wie mein Pueppchen immer sagt,als BAD BOY.
    schrott&bullenfreie fahrt leute;)

    AntwortenLöschen