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Donnerstag, 5. April 2012

Alexanders Schlachtgesang


1. Auf, auf zum Kampf, zum Kampf!
Zum Kampf sind wir geboren!
Auf, auf zum Kampf, zum Kampf,
zum Kampf fürs Vaterland.

|: Dem Kaiser Wilhelm* haben wir's geschworen,
Dem Kaiser Wilhelm* reichen wir die Hand. :|

2. Was macht der Sohn, der Sohn
der Mutter soviel Schmerzen,
bis daß sie ihn, ja ihn,
zum Kampfe auferzieht.

|: Die Liebe trägt sie stets in ihrem Herzen;
drum, Sohn, vergiß es deiner Mutter nie! :|

3. Der Vater weint, ja weint,
um seines Sohnes Leben,
dieweil er ihn, ja ihn
zum letzten Mal gesehn,

|: reicht ihm die Hand, gibt ihm den Abschiedssegen:
Wer weiß, mein Sohn, ob wir uns wiedersehn. :|

4. Ein Mädel weint, ja weint
schon viele lange Jahre
um den Geliebten
manche bittre Stund.

|: Den sie geliebt, er schlummert längst im Grabe,
dieweil er ward vom Feinde schwer verwundt. :|

5. Es steht ein Mann, ein Mann,
so fest wie eine Eiche!
Er hat gewiß, gewiß,
schon manchen Sturm erlebt!

|: Vielleicht ist er schon morgen eine Leiche,
Wie es so manchem seiner Brüder ging. :|

6. Wir fürchten nicht, ja nicht,
den Donner der Kanonen,
ob er uns gleich, ja gleich
zum Untergange ruft.
|: Drum wollen wir es nochmals wiederholen:
Der Tod im Felde ist der schönste Tod. :|



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