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Donnerstag, 15. November 2012

SS-Trittin: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

"Jürgen Trittin, altgedienter Haudegen der Grünen, ist zum Spitzenkandidat für die Bundestagswahl gekürt worden. Für einen kleinen faden Beigeschmack sorgt ein bislang unbekanntes Detail in der Biografie des Grünenfraktions-Chefs: Trittins Vater war bei der Waffen-SS."
Söhne können sich ihre Väter nicht aussuchen, aber sie erben. Nicht nur Haus und Hof. Ich habe Trittin nie gemocht, ihn immer für einen subtilen Hetzer gehalten, nun weiß ich warum. Weil der Vater ein brauner, musste der Sohn ein roter Nazi werden. Um die familiäre Vergangenheit "aufzuarbeiten", darf man vermuten.

Wer sich in den inneren Zirkeln kommunistischer Nomenklatura auskennt, darf auch getrost die Vater-Sohn KZ-Episode in Zweifel ziehen. Selbst erfundene Propaganda, vorgetragen in einer internen Parteiversammlung, zum Zwecke der Initiation. Jeder Genosse, der Großes vorhat, braucht eine solche Legende. Sie zeigt die Stimmigkeit eines alten deutschen Sprichwortes: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Wie der Vater, so der Sohn.

Sollte Trittin zurücktreten? Ja. Aber nicht weil sein Vater ein Nazi war, sondern weil er selber ein verkappter ist. Der Meinung war ich schon, lange bevor ich wusste, was sein Erzeuger tat.

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(1) Biografie des Spitzenkandidat der Grünen: Vater von Jürgen Trittin war bei der Waffen-SS; FOCUS Online

Kommentare:

  1. Im Focus erschien im Frühjahr eine Anzeige der Deutschen Konservativen, in der klar angesprochen wurde, wes Geistes Kind die Grünen sind. http://www.konservative.de/?con_id=htm

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