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Montag, 11. Februar 2013
Der Sepp, mein Lieblingsasylant
Im Trachtenjanker und mit Franz-Josef-Gedächtnis-Bart, gehört Unterrainer Sepp (links) ganz sicher zu der heimischen Spezies, deren Aussterben nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern durch diverse österreichische Regierungen auch aktiv befördert wird. Dass er nun, wie andere in ihrer Heimat bedrohte Flüchtlinge, Asyl in der Wiener Votiv-Kirche (1) nahm, ist die logische Konsequenz einer Entwicklung, die sich unter anderen darin manifestiert, dass sich sofort nach Bekanntwerden des Asylantrages, ein grölender Mob vor der Kirche sammelte, die dem Unterreiner Sepp und seinen Unterstützern lautstark an die Lederhose wollten. Immerhin war Polizeischutz nötig, um die Asylanten im eigenen Land vor der aufgehetzten Menge zu retten. Der alltägliche Rassismus aus der Mitte der randständigen Gesellschaft, den kennen wir schon.
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(1) Sezession; Identitäre Basisarbeit (7): Votivkirche durch neun identitäre Wiener besetzt
Freitag, 24. August 2012
Breivik zu 103 Tagen Haft verurteilt
Breivik erhält für jeden seiner 77 Ermordeten ziemlich genau 103 Tage Haft. Er hatte Pech, weil die er Strafe kumulativ absitzen muss. Beim norwegischen Rechtssystem hätte es mich nicht gewundert, wenn er alle 77 Strafen gleichzeitig abgesessen hätte. So sitzt er immerhin 21 Jahre und alle können sich auf die Schulter klopfen, wie "hart" sie durchgegriffen haben, ohne inhuman zu werden.
Der Typ konnte sich das triumphierende Grinsen nur schwer verbeißen.
Der Typ konnte sich das triumphierende Grinsen nur schwer verbeißen.
Montag, 2. April 2012
Kriminelle Finanzbeamte: Abschieben! Sofort!
"Die Schweizer Haftbefehle gegen drei deutsche Steuerfahnder erhitzen in Deutschland die Gemüter. Während Politiker um die Rechtmäßigkeit des Vorgehens und das geplante Steuerabkommen streiten, kommt heraus: Die Schweiz setzt auf Rechtshilfe aus Deutschland."1
Der Eingang zum hiesigen Finanzamt
Deutsche Beamte brechen auf Schweizer Boden Schweizer Recht, indem sie gestohlene Daten kaufen, denen das Schweizer Bankgeheimnis besonderen Rechtsschutz gewährt. Schlimmer, die deutschen Finanzbüttel stiften dubiose Personen zum Datendiebstahl an und verstoßen damit aktiv gegen eine Urteil des BVerfGG, das solches Handeln ausdrücklich untersagt und als rechtswidrig brandmarkt.2
Das die Finanzbeamten persönlich haften, steht nach dem Nürnberger Kriegsverbrechertribunal und den "Mauerschützenprozessen" gänzlich außer Frage: Keine Person kann sich bei der Ausübung eines Verbrechens auf einen, wie auch immer gearteten, "Befehlsnotstand" berufen. Befehle, die geltendes Recht brechen, sind zu verweigern. Ansonsten macht man sich strafbar. Selbst dann, wenn man die Straftat als solche verkennt und man ein reines Gewissen zu haben glaubt.
Das deutsche Steuerrecht ist kriminell genug, wir brauchen keine Finanzbeamten mit krimineller Energie, die private Daten ausschnüffeln, in Computer einbrechen oder Gangster anheuern, um sich Daten zu beschaffen. Deutschland ist ein steuerrechtlicher Alptraum, wohl auch deshalb, weil es das einzige Land der Welt ist, in dem Parten gewählt werden, die Steuererhöhungen versprechen. Die deutsche Dämlichkeit des deutschen Michels kennt keine Grenzen.
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(1) Haftbefehl gegen drei Steuerfahnder: Schweiz erbittet im Steuerstreit Rechtshilfe von Deutschland; FOCUS Online
(2) BVerfGG; 2 BvR 2101/09
Samstag, 18. Juni 2011
Das muss man gelesen haben
"Eines der Arbeitsgeräte, welches zu jedem ordentlichen Haushalt gehört, ist das Küchenmesser. Die Tatsache, daß dieses Arbeitsgerät zugleich als gefährliche Stichwaffe dienen kann, sollte trotz Überbeschäftigung endlich ins Bewußtsein der Beamten- und Beamtinnenhirne steigen. Die gelegentlich zu beobachtende Zweckentfremdung des Küchenmessers zeigt schon jahrzehntelang dringenden Handlungsbedarf an."
Es kann doch nicht angehen, daß jedermann und jedefrau
a) nach Lust und Laune beliebig viele Küchenmesser besitzen darf, welche obendrein
b) durch unzertifizierte Händler und Händlerinnen (Haushaltsgeschäfte, Kaufhäuser, Kramläden, Jahrmarktbuden usw.) frei angeboten und jedem oder jeder Dahergelaufenen verkauft werden.1
Die Doppelnamendame Pfeiffer-Scholz trifft den Nagel auf den Kopf. Genauso isses! Den Text muss man gelesen haben. ***tränenabwisch***
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(1) Der Küchenmesserparagraph; Freie Welt:
Freitag, 1. April 2011
Ein Spitzel wird achtzig
Rolf Hochhuth, KGB-Zuträger, erfolgreicher Denunziant und mäßig begabter „Dramaturg“ wird heute 80 Jahre alt. Der „Stellvertreter“ wird unvergesslich bleiben. In der Hoffnung, dass deine Asche nicht in alle Winde verstreut wird sondern einen Ort findet, an dem man sich seines Schaffens erinnern kann.
Dienstag, 15. Februar 2011
Plädoyer für die Quote
Die Privilegierung intelligenterer Menschen beginnt bereits mit Auswahltests an Grundschulen und endet mit Einstellungsprüfungen im Job. Denn die Auswahlverfahren mit Hilfe von IQ-Tests bestimmen mit über den Zugang zu guten Ressourcen. Dazu zählen die beiden Wissenschaftler Eliza Byington und Will Felps Faktoren wie Lehrpersonen mit einer hohen Erfahrung, Kurse, in denen kritisches Denken gefördert wird, moderne Universitäten und ein Umfeld von hochmotivierten Fachleuten.1
Das hört sich so an als wollten „Wissenschaftler“ eine Quote fordern. Warum sollten nur Intelligenzbolzen an Universitäten immatrikuliert werden? Wie ungerecht gegen über denen, deren IQ kaum über die 80 kommt. Das ist ein Gerechtigkeitsproblem. Man muss auch denen, die nicht so schlau sind Zugriff auf Bücher gewähren, die sie nicht verstehen und Fachzeitschriften, die sie nicht lesen können.
Wenn man die Dummen nicht schlaumachen kann, dann muss man halt die Schlauen dumm machen. Linke Logik. Aber im Zeitalter der Massenuniversität an denen solche „Studien“ ernsthaft als Wissenschaft gilt2, ist eine IQ-Quote auch schon egal. Es ändert sich vermutlich eh nichts mehr.
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